Der Veitsdom in Prag
Der Veitsdom in Prag geht auf eine Rotunde aus dem frühen 10. Jahrhundert zurück, die im Auftrag des Nationalheiligen Wenzel errichtet worden sein soll. Der Böhmische König Spytihnev II. ließ diese ab 1060 durch eine dreischiffige romanische Basilika ersetzen. Der große Förderer von Prag - Kaiser Karl IV. - nahm schließlich die Erhebung Prags zum Erzbistum zum Anlass, den Bau der gotischen Kathetrale zu beginnen, wie sich der Veitsdom heute präsentiert. Zu Beginn der Husittenkriege im Jahre 1420 waren jedoch erst der Chor und ein Teil des Turmes vollendet. Erst im Jahre 1929 waren die Bautätigkeiten am Hauptbau beendet. Der Hauptturm wird wohl nie fertig werden. Der Veitsdom war die Krönungskirche der Böhmischen Könige. Dort in der Kronkammer wird auch die Wenzelskrone aufbewahrt. Traditionell wurden in diesem Sakralbau auch die Könige bestattet. Selbst die Habsburger ließen sich ein Mausoleum errichten.
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