Die Karlsbrücke in Prag
Die Karlsbrücke ist mit Sicherheit die bekannteste der über 180 Brücken in Prag. Als Vorbild für die 1357 im Auftrag von Karl IV. durch Peter Parler errichtete Brücke gilt die Steinerne Brücke in Regensburg. Die Karlsbrücke ist mit 16 Bögen allerdings etwas länger. Ein ebenfalls steinerner Vorgängerbau war 1342 durch ein Hochwasser zerstört worden. Vor allem im Barrock wurden auf der Brücke Skulpturen von Heiligen angebracht. Die Karlsbrücke ist Teil des sogenannten Krönungsweges, der zur Prager Burg führt. Die Ostseite wird durch den Altstädter Brückenturm geschützt, die Westseite durch zwei, wobei der kleinere noch auf die ursprüngliche Stadtbefestigung der Kleinseite zurückgeht und der größere erst im 15. Jahrhundert an Stelle eines wohl romanischen Vorgängerbaus errichtet wurde. Der Name Karlsbrücke hat sich erst Mitte des 19. Jahrhunderts eingebürgert, vorher waren “Prager Brücke” oder “Steinbrücke” gebräuchlich.
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