Hafenstadt Regensburg

Hafenstadt RegensburgSeit der Antike ist Regensburg eine Hafenstadt, zur Zeit der Römer bestand hier wohl sogar ein kleiner Kriegshafen. Im Mittelalter war die Donau und ihre Nebenflüsse die schnellste und ungefährlichste Art, Waren zu transportieren. Aus der nördlich gelegenen Oberpfalz, dem Industriegebiet des Mittelalters, kam das hochbegehrte Eisen über Vils und Naab. Auch der Salzhandel spielte eine besondere Rolle, wie man an dem mächtigen Salzstadel neben der Steinernen Brücke (hier lag auch der mittelalterliche Hafen hinternden schützenden Mauern) erkennen kann. Heute ist Regensburg mit seinen drei Häfen (Pertoliumhafen, Donaulände und Osthafen) einer der größten Umschlagplätze der Binnenschiffahrt und die Nummer eins in Bayern. Die Personenschifffahrt spielt aus touristischer Sicht eine größere Rolle. Nicht erst seit Regensburg von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, legen hier die Kreuzfahrtschiffe aus ganz Europa an. Die örtlichen Personenschifffahrtsgesellschaften bieten sogenannte Studelfahrten bis Kehlheim an. Die längere Tageslinie zieht sich bis Passau. Das Bild zeigt übrigens die Schleuse im Stadtteil Stadtamhof.

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